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Von der sanften Seite des Cannabis: Medizinalhanf CBD und seine Wirkung

Hanf Konsumieren ohne High zu werden. Klingt erstmal seltsam? Vorweg: Das geht und ist gerade voll im Trend. Und zwar mit CBD, einem Wirkstoff, welcher aus der Hanfpflanze gewonnen wird.
Es ist in aller Munde, weil es als Wunderpflanze vielseitig zum Einsatz kommen kann. Verbraucher berichten von einer Anwendung u.a. bei Nervosität, Angstzuständen, Schlaflosigkeit und Schmerzen. Sogar bei Krebs soll es helfen. Wirkt sich CBD wirklich so positiv auf den Körper und die Gesundheit aus, wie behauptet wird? Oder sind das CBD Öl, die CBD Tropfen, die Hanföl Kapseln nur ein Trend mit dem viel Geld gemacht wird? Und ist das eigentlich alles legal? Superfoodforyou.de geht diesen Fragen auf den Grund.

Was ist CBD überhaupt genau?

Was bedeutet die Abkürzung CBD überhaupt?

Cannabidiol (CBD) ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus der weiblichen Hanfpflanze (Cannabis). Damit ist es eines der über hundert verschiedenen Cannabinoiden Wirkstoffe, die als wertvoller Bestandteil in Hanfpflanzen vorkommen. Der bekannteste und am häufigsten vorkommende Wirkstoff der Hanfpflanze ist das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC). Der Grund dafür, dass man beim Kiffen high wird, ist dessen psychoaktive Wirkung. Der zweite Hauptwirkstoff der Cannabispflanze ist das CBD (Cannabidiol), das keine berauschende Wirkung hervorruft. Cannabidiol ist im Gegensatz zu THC noch relativ wenig erforscht. Allerdings gibt es viele Ansätze und Indizien dafür, dass CBD einen hohen medizinischen Nutzen haben könnte.

Cannabinoiden, Cannabinol/Kannabinol (CBN) und Cannabidiol (CBD) – Wo liegt der Unterschied?

Die Cannabispflanze ist eine wahre chemische Fabrik. Etwa 70 sogenannte Cannabinoide sind identifiziert worden.

Cannabinoide sind Substanzen, die ausschließlich in Hanf (Cannabis sativa bzw. Cannabis indica) gefunden wurden. Zu den Cannabinoiden gehören unter anderem das Delta-9-Tetrahydrogencannabinol THC, das Cannabidiol (CBD) oder das Cannabinol (CBN). Der Begriff Cannabinoide kann als Oberbegriff für eine Gruppe von Substanzen bzw. chemischen Verbindungen, die bereits im Körper von Säugetieren also auch uns Menschen und in Pflanzen vorhanden sind, verstanden werden.

Das Cannabinol (CBN), im Lexikon auch unter Kannabinol zu finden, ist Bestandteil des Haschischs. Es wird aus den Blütenständen einer in warmen Ländern verbreiteten Hanfpflanze (Cannabis indica) gewonnen. Cannabinol ist selber nicht psychotrop wirksam.

Cannabidiol (CBD) ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid (s.o.) aus dem weiblichen Hanf (Cannabis).

Macht das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) süchtig bzw. tritt ein sog. Gewöhnungseffekt ein?

CBD macht weder abhängig noch tritt ein Gewöhnungseffekt ein.

Von einem Gewöhnungseffekt spricht man, wenn sich der Körper an die Medikamente gewöhnt hat und immer höhere Dosen verabreicht werden müssen, damit das Medikament wirkt. Dies ist bei CBD nicht der Fall.
Im Gegenteil! Die Dosis kann sogar zwischenzeitlich reduziert werden, wenn keine akuten Beschwerden bestehen. Tritt ein neuer Schub auf, wird die Tagesdosis einfach wieder erhöht.

Ist der Konsum von CBD in Deutschland legal?

Eine wichtige Frage vor dem Einkauf ist die nach der Legalität – das ist klar! CBD ist solange legal, wie der in den Produkten enthaltene THC-Wert weniger als 0,2 Prozent beträgt. Dann bedarf es keiner besonderen Erlaubnis. Zudem gibt es eine EU-Richtlinie (2002/46/EG), in der CBD als Ergänzung für die tägliche Ernährung vorgesehen ist. In den meisten europäischen Ländern ist der Anbau von Nutz- bzw. Industriehanf (Cannabis Sativa) legal.

Cannabinoid (CBD) als Nahrungsergänzungsmittel ist frei verkäuflich.

Ist der Gehalt an THC in einem Produkt allerdings höher als 0,2 Prozent, unterliegt es in Deutschland der gesetzlichen Rezept- und Apothekenpflicht. Es ist dann also unbedingt verschreibungspflichtig. Aus Cannabis-Pflanzen (kein Nutz- bzw. Industriehanf!) gewonnenes CBD ist jedoch illegal. Was darin begründet liegt, dass der THC-Anteil hier viel höher, als der von Industrie- bzw. Nutzhanf ist.

Von pleiotropen Effekten - wie wirkt Cannabidiol?

Cannabidiol hat eine pleiotrope Wirkung.

Pleiotropie; pleiotroper Effekt:strong>br> Darunter ist das Phänomen zu verstehen, dass ein Gen zwei oder mehrere voneinander unabhängige Merkmale beeinflussen kann. Damit können auch Wirkung sowie Nebenwirkung durch unterschiedliche Wege ausgelöst werden. Oder anders gesagt: Wenn ein Gen mehrere Merkmale, die in keiner Beziehung zueinander stehen, beeinflusst, dann wird das als Pleiotropie bezeichnet.

Der genaue Wirkungsmechanismus ist bislang noch nicht genau bekannt.
Im menschlichen Nervensystem befinden sich Cannabinoid-Rezeptoren, an denen die Wirkstoffe – also z.B. CBD – andocken können.

CBD wirkt genau durch diese Interaktion mit diesen Cannabinoid-Rezeptoren. Demnach entfaltet Cannabidiol an mehreren Stellen im Körper seine Wirkung.

Endocannabinoide – die Cannabinoide im menschlichen Körper

Endo… was? Als Endocannabinoide oder oft in den Medien auch als das endogene Cannabinoidsystem (endogene (körpereigene) Cannabinoide sind z. B. Anandamid (Arachidonylethanolamid) und 2AG (2-Arachidonylglycerol)) bezeichnet, werden diejenigen Cannabinoide verstanden, die vom menschlichen Körper produziert werden. In ihrer Wirkung sind diese den pflanzlichen Cannabinoiden recht ähnlich. Allerdings setzen sie sich anders zusammen.

Überall dort, wo der menschliche Organismus sich entwickelt, kommen Sie zum Einsatz. An jenen Stellen sind in gewissen Zellen spezifische Cannabinoid-Rezeptoren zu finden. Tritt ein Mangel an ihnen auf, kann dies Folgen haben, die sich in Krankheiten äußern.

So lassen sie sich etwa in der Muttermilch nachweisen. Anzumerken ist allerdings, dass die genaue Bedeutung dieses Teils unseres Nervensystems noch nicht endgültig geklärt ist. Konsumentenaussagen lassen mutmaßen, dass es an vielen Selbstregulationsvorgängen, etwa von Appetit und Körpertemperatur beteiligt ist. Auch eine entspannende Wirkung auf Geist und Muskeln wird hervorgerufen.

Das Schlüssel-Schloss Prinzip: Wie menschliche und pflanzliche Cannabinoide miteinander reagieren

Die spezifischen in gewissen Zellen vorkommenden Cannabinoid-Rezeptoren ermöglichen eine Andockung eines externen Cannabinoids, z.B. CBD oder auch der körpereigenen Endocannabinoide (Erklärung siehe oben: Endocannabinoide – die Cannabinoide im menschlichen Körper). Dabei werden spezifische Reaktionen ausgelöst. Im menschlichen Körper wurden bisher zwei Rezeptor-Typen identifiziert:

Die CB1-Rezeptoren (Typ-1-Cannabinoid-Rezeptoren), die sich vor allem im Gehirn und im Rückenmark, also dem Zentralnervensystem und teilweise auch im Herzen befinden. Sie sind vorwiegend mit der Steuerung der Motorik und der Schmerzentstehung im Hirn betraut.
Die CB2-Rezeptoren (Typ-2-Cannabinoid-Rezeptoren) hingegen kommen vorwiegend auf den Zellen des Immunsystems sowie im Verdauungs- oder dem Fortpflanzungssystem vor. Zum Beispiel in der Milz und auf den weißen Blutkörperchen.

Nimmt man ein Produkt mit dem Wirkstoff CBD zu sich, dann dockt dies beispielsweise direkt an die CB1 Rezeptoren an. Ihre Aufgabe besteht in der Regulierung der Signalweitergabe der Nerven untereinander, den sogenannten Neurotransmittern. Durch ihre Aktivität wird eine Über- oder Unteraktivität der Botenstoffe vor allem im Gehirn reguliert und in Gleichklang gebracht.

Zu den Botenstoffen zählen zum Beispiel Serotonin, Noradrenalin, Dopamin und viele weitere. Sie sind wichtige Bausteine in unserem Körper.

Kommt es jedoch zu einer Über- oder Unterfunktion dieser, kann das Krankheiten auslösen. Und hier kommt unser Endocannabinoidsystem ins Spiel, denn dieses ist dafür zuständig, dass Überschüsse ausgeglichen werden oder die Unterversorgung im Nervensystem behoben wird.

Kopfschmerzen als Beispiel für die Wirkung zwischen Botenstoff und Cannabinoide

Wenn man extrem starke Kopfschmerzen hat, kann man davon ausgehen, dass der CB1-Rezeptor, der für die Schmerzbekämpfung zuständig ist, nicht genügend Botenstoffe bekommt. Wenn nun Cannabinoide von außen zugeführt werden, führt das dazu, dass die Neurotransmitter besser versorgt sind. Der Körper wird innerhalb kürzester Zeit reagieren und das Schmerzempfinden drosseln.

Wie wird CBD hergestellt?

CBD kann man am besten als Öl erwerben, da es als frei verkäufliches Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden kann. Das gilt in Deutschland zumindest solange es nicht mehr als 0,2 % THC enthält, was die gesetzlich erlaubte Obergrenze hierzulande ist.

Verfahren zur Synthetisierung/Extrahierung von Cannabidiol (CBD):
Da Cannabidiol - wie alle Cannabinoide - in der Pflanze vorliegt, stellt sich die Frage, durch welches Verfahren es gewonnen bzw. synthetisiert wird? In der Pflanze kommt CBD überwiegend als Säure (CBD-Carbonsäure) vor. Erstmals wurde es von Raphael Mechoulam synthetisiert. CBD cyclisiert (= geht eine zyklische, also ringförmigen Verbindung ein) in Gegenwart von Lewis-Säuren (beispielsweise Bortrifluoriddiethyletherat oder Protonendonatoren wie p-Toluolsulfonsäure) zu Δ8- und Δ9-THC.

Auch das Erhitzen mit Wasser unter Rückfluss führt zu Cyclisierung. In stark basischem Milieu unter oxidativen Bedingungen wird CBD zunächst am Aromaten (eine aromatische Kohlenstoffverbindung) hydroxyliert (eine- oder mehrere Hydroxygruppen werden eingeführt) und anschließend zu einer Gruppe von organischen Verbindungen oxidiert. Bei längerer Lagerung in Gegenwart von Luft oxidiert es zu Cannabinol.

Um CBD-Öl herzustellen, wird der Wirkstoff CBD aus der Pflanze extrahiert und mit Öl vermischt. In der Regel wird als Basis-Öl das Hanföl verwendet. Je nach Extraktionsprozess entscheidet sich, ob das Öl neben CBD auch natürliche Pflanzenwirkstoffe enthält oder ob das reine Cannabidiol vorhanden ist.

Wie wirkt CBD Öl?

Es ist bekannt, dass Sekundäre Pflanzenwirkstoffe die Wirkung von CBD durch den sogenannten Entourage Effekt verstärken. Neben CBD bleiben alle weiteren wirkungsvollen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze erhalten, sofern das CBD Öl mittels CO2-Extraktion hergestellt wird.
Wenn sich diese Inhaltsstoffe gegenseitig beeinflussen und einander den Wirkungsgrad erhöhen, nennt man das Entourage-Effekt.

CO2-Extraktion: Unter diesem Vorgang versteht sich noch nicht die eigentliche „Extraktion“, also Isolierung von CBD. Vielmehr zählt der Vorgang zur Verarbeitung, um das Produkt haltbar und nutzbar zu machen.
So wird angezeigt, dass durch die Anwesenheit von CBDA (Cannabidiolsäure) der Körper beispielsweise doppelt so viel CBD metabolisieren kann.

Ein hochwertiges CBD Öl eignet sich als natürliche Ergänzung zu einer klassischen Therapie sowie zur Vorbeugung oder zur Linderung zahlreicher Beschwerden. CBD Öl ist sehr gefragt, weil es den Ruf hat, schmerz- und entzündungshemmend zu sein.

Konzentration von CBD im Öl

CBD Öl ist mit verschiedenen Wirkstoffkonzentrationen erhältlich. Da 100prozentig reines CBD extrem teuer ist, gelten die Prozentangaben auf den CBD Ölen, als Angabe für die Menge des Gewichts an CBD, welches im jeweiligen Öl enthalten ist. Zumeist wir das kristalline, reine, eben 100prozentige CBD im weiteren Verarbeitungsschritt mit einem Trägeröl vermischt.
Die Hersteller geben in der Regel an, wie viel CBD ein Tropfen enthält. Zu den Hersteller zählen z.B. CBD Vital, Vitadol, Cibdol, Osiris oder cannhelp (Markenname „Cannexol“).

Dosierung von CBD Öl

Prinzipiell fällt die Dosierung für unterschiedliche Symtome und Erkrankungen auch unterschiedlich aus, je nach Beschwerdegrad, Körpergewicht empfiehlt es sich zunächst immer erst mit einer geringen Dosis zu beginnen und nachher diese langsam zu erhöhen.
Bei der Dosierung für Krebspatienten, die das Öl vor allem zur Unterstützung einer Chemotherapie nutzen, wird ein CBD-Öl empfohlen, dass ein Verhältnis THC zu CBD von 1:1 aufweisen sollte. Ein solches Hanföl ist jedoch nicht frei verkäuflich.

Enthalten CBD Produkte THC und warum – Ist das legal?

Ja, es kann sein, dass CBD Produkte auch kleine Mengen von THC enthalten. (siehe: Ist der Konsum von CBD in Deutschland legal?) Das liegt daran, dass beim Extrahieren der Pflanze für das Hanföl auch die anderen Cannabinoide herauskommen, auch wenn das Cannabidiol (CBD) den größten Teil ausmacht.

Allerdings wurden inzwischen chemische Prozeduren entwickelt, bei denen das CBD in seiner reinen Form extrahiert werden kann. Daher gilt in Deutschland auch der besagte gesetzliche Grenzwert von 0,2 Prozent THC in CBD-Öl. Diese Menge an THC wird nicht ausreichen um einen „High“ Effekt oder ein Rauschgefühl auszulösen.

CBD mit einem Wert an THC < 0,2 Prozent ist daher legal und frei verkäuflich.

Keine Sorge also: CBD ist als Nahrungsergänzungsmittel zulässig. Produkte, wie Tee, Liquid, Öl oder Paste können daher ohne Probleme online auf Superfoodforyou.de vertrieben und gekauft werden (CBD gilt nach §2(3) des deutschen Arzneimittelgesetzes nicht als Arzneimittel).

CBD – Wundermittel oder Gesundheitshype?

Haben wir es bei CBD vielleicht nur mit einem Placebo-Effekt zu tun? Tatsächlich sind sich bei diesem Sachverhalt die Medizin und Wissenschaft noch unschlüssig. Da die Wissenschaft in ihren Untersuchungen noch in den Kinderschuhen steckt, kann CBD (noch) nicht als Allheilmittel angesehen werden.

Die ersten Untersuchungen (allerdings an Ratten bzw. an Zellen in einem Labor) ergaben, dass CBD das Ausmaß eines Herzinfarkts um 66 Prozent reduziert, nach einem Schlaganfall verbesserte es die Durchblutung des Gehirns; und Krebszellen wurden bei diesen Auswertungen in ihrem Wachstum gehemmt.

Breite Produktpalette und Kundenmeinung zu: Bio-Hanftee, CBD-Öle, Schokolade mit CBD und Kosmetik (Cremes / Salben)

In Kundenbewertungen von Online-Shops, oder in einschlägigen Social-Media-Gruppen, kann man über die Erfahrungen der Verbraucher mit verschiedensten CBD-Produkten nachlesen. Sehr gefragt unter den Anwendern, scheint vor allem das CBD-Öl zu sein.

Man kann auf spezifischen Seiten auch von der Verwendung und Wirkung der Teeblüten lesen.

Hauptsächlich werden entsprechende CBD Produkte von Kunden zur Beruhigung genutzt. Gerade Menschen, die im beruflichen Alltag ständigem Stress ausgesetzt sind und damit abschalten wollen, tauschen sich über die beruhigende Wirkung des Wirkstoffes aus.

Wie lange bleibt CBD im Körper?

Da jeder Mensch unterschiedlich ist (Gewicht, Alter und andere Eigenschaften einer Person) und hier außerdem individuelle Abbauvorgänge eine Rolle spielen, lassen sich allgemeingültige Aussagen zur Wirkungsdauer und wie lange CBD nach der Einnahme im Körper bleibt nur sehr schwer treffen.

Daher kamen auch aus der Wissenschaft bisher noch keine fundierten Antworten auf Fragen zur Dosierung und Dauer der Wirkung. Jeder muss seine eigene Dosis bestenfalls selbst herausfinden. Experten raten dazu, die Höhe der Dosierung schrittweise auszutesten.
Einer Studie zufolge könne CBD noch drei bis vier Tage nach dem Konsum im Körper gefunden werden.

Teilnehmer der Studie konsumierten 700 mg über sechs Wochen täglich. Dies ist eine recht hohe Dosis. Praktiker empfehlen für die meisten Probleme rund 300 mg täglich.

Je nachdem, welche Ziele der Konsument mit der Einnahme erreichen möchte, kann es bei einer längeren Anwendung unter Umständen auch noch eine Woche nach dem Konsum im Körper zu finden sein. Die Forscher gaben an, dass Cannabidiol in diesen Momenten nicht mehr aktiv sei, aber in kleinen Dosen nachweisbar ist.

Kann man wegen CBD-Hanf seinen Ausweis verlieren?

Entwarnung! Nein, da man nicht auf CBD getestet wird, kann das auch keine rechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. Wenn Drogentests durchgeführt werden, dann wegen illegaler Drogen wie THC Substanz, Heroin, Kokain oder MDMA.

Falls Sie Produkte benutzen, die auch eine kleine Menge (maximal 2 Prozent) an THC enthalten, wird das kein Problem darstellen, sofern sich der Hersteller an den gesetzlichen Grenzwert gehalten hat. Der Test wird dann bestätigten, dass die Menge an THC minimal ist und dass Sie nichts Illegales tun.

Die Wirkung von CBD Produkten: Biochemisch betrachtet

Die Wirkung von CBD basiert auf dem biochemischen Kommunikationssystem im menschlichen Körper: dem Endocannabinoid-System (siehe: Endocannabinoide – die Cannabinoide im menschliche Körper).
CBD als eines der Cannabinoide interagiert mit den Cannabinoidrezeptoren im Körper (CB1 und CB2) (siehe: Das Schlüssel-Schloss Prinzip: Wie menschliche und pflanzliche Cannabinoide miteinander reagieren). Man weiß, dass beim Wirkstoff CBD hauptsächlich eine Interaktion mit CB2-Rezeptoren stattfindet. Kommt es zu einer Reaktion von CBD mit den C1 und/oder C2 Cannabinoidrezeptoren im Gehirn kann man an den gewünschten Stellen im gesamten Körper die Wirkungen fühlen. Indem CBD die Transkription (=Umschrift) von über 1100 Genen in unserem Körper moduliert, die entzündungshemmende Stoffe produzieren, werden auf natürliche Weise Entzündungen im zentralen Nervensystem und im Immunsystem gehemmt. Cannabinoid-Rezeptoren sind im Körper in allen wichtigen Systemen zu finden. Dadurch können diese dem Körper bei der Selbstregulation helfen und somit einen Zustand von Homöostase wiederherstellen. Homöostase: Als Homöostase wird der Prozess verstanden, welcher der Erhaltung eines Gleichgewichts innerhalb von dynamischen Systemen dient. Ein homöostatischer Prozess ist z.B. die Regulation des Blutzuckerspiegels.

CBD in der Medizin

In medizinischen Cannabisprodukten, die man auf Rezept (verschreibungspflichtig“) bekommen kann, ist oftmals THC enthalten. Wann ist die Verschreibung von CBD-reichen Cannabissorten jedoch sinnvoll?
Besonders bei der Linderung von Beschwerden oder Begleiterscheinungen schlimmerer Krankheiten erfährt es heute in der medizinischen Anwendung häufig einen Nutzen.

Vom Arzt verschreibungsfähige Medizinalcannabisblüten enthalten überwiegend weniger als ein Prozent, einige jedoch zwischen 7 und 12 Prozent CBD. In Deutschland bekannt ist die Sorte Bedrolite.

Bereits heute spielt Hanf in der Medizin eine wichtige Rolle. Es kommt beispielsweise bei der Behandlung von Erkrankungen wie ADHS, Depressionen, Tourette und Krebs zum Einsatz.

Zu den weiteren häufigsten Einsatzgebieten von CBD in der Medizin zählen:

  • Epilepsie: insbesondere bestimmte Formen der Epilepsie, wie Dravet-Syndrom und Lennox-Gastaut-Syndrom (siehe: Wissenschaftliche Untersuchungen bei Epilepsien)
  • Schizophrene Psychosen
  • Angststörungen
  • Entzündungen und entzündlich bedingte Schmerzen
  • Bewegungsstörungen: Dystonie, Dyskinesie
  • Abhängigkeit von THC, Nikotin und Opiaten.

Bei welchen Erkrankungen wird die Verwendung von CBD angezeigt?

CBD ist Bestandteil des arzneilich genutzten Hanfextrakts Nabiximols, der als Spasmolytikum bei multipler Sklerose (MS) eingesetzt wird. CBD könnte wegen seiner immunsupprimierenden Wirkung ein Kandidat für die Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen sein. Die entzündungshemmende Wirkung kann auch bei Arthritis, Asthma sowie weiteren Autoimmunkrankheiten helfen. Eine Verwendung bei affektiven Störungen wird untersucht.
Als Mittel bei Stress (und eines seiner bekanntesten Formen dem Burnout), Überlastung und Nervosität konnten schon umfassendere wissenschaftliche Beobachtungen gemacht werden.

Patientinnen und Patienten greifen bei psychischen Belastungen, die oft auch durch Angstzustände ausgelöst werden können, auf CBD zurück. Die antipsychotische Wirkung wird in Medikamentenstudien mit Schizophrenie-Patienten derzeit erforscht. CBD kann angstlösend wirken, hilft bei Übelkeit und es besitzt antibakterielle Eigenschaften. Es ist sogar nachzulesen, dass es die Anhäufung von Prion Proteinen wie beim Rinderwahnsinn (BSE) hemmen soll. Gerade dort, wo bereits erste wissenschaftliche Untersuchungen (siehe: Liegen bereits wissenschaftliche Forschungen vor? und Wissenschaftliche Untersuchungen bei Epilepsien werden.) vorgenommen worden oder es im medizinischen Bereich (siehe: CBD in der Medizin) Anwendung findet, kann CBD eingesetzt werden.

CBD in der Forschung: Alles begann mit der Entdeckung des körpereigenen Cannabinoid-Systems

Cannabidiol (CBD) selbst wurde 1940 entdeckt. Derzeit ist es eines von 113 bekannten Cannabinoiden aus der Cannabispflanze, die bis zu 40 Prozent des Pflanzenextrakts ausmachen. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelang es Forschern, die Struktur von Cannabidiol zu entschlüsseln. Damit war Ihnen auch klar, dass es die als Cannabinoide (Definition siehe oben: Cannabinoiden, Cannabinol/Kannabinol (CBN) und Cannabidiol (CBD) – Wo liegt der Unterschied?) bezeichneten Wirkstoffe sind, die für die Wirkung von Cannabis verantwortlich sein müssen. Nach diesen Erkenntnissen wollten sie jetzt klären, wie es zu dieser Wirkung kommt. Dabei stießen Sie auf das bereits beschriebene Endocannabinoid-System in unserem Körper (siehe: Endocannabinoide – die Cannabinoide im menschlichen Körper). Das war in den 90er Jahren. Man entdeckte auch, dass die Verteilung der Rezeptoren (CB1 und CB2) eine eindeutige Übereinstimmung mit den aus der Erfahrungsmedizin bekannten Wirkungen von Cannabis zeigt.

Liegen bereits wissenschaftliche Forschungen vor?

Zugegeben, die Studienlage ist noch recht mau. Das liegt auch daran, dass sich die Wissenschaft gänzlich erst seit Kurzem mit dem unglaublichen Potenzial dieser Heilpflanze beschäftigt. Allerdings arbeiten Wissenschaftler auf der ganzen Welt bereits mit Hochdruck daran, zu klären, welche Wirkungen CBD bei verschiedenen Krankheiten entfaltet und wie es als Heilmittel eingesetzt werden kann. Die vorläufige klinische Forschung zu Cannabidiol umfasste Studien zu Angstzuständen, Kognition, Bewegungsstörungen und Schmerzen. Es liegen hier aber nur Ergebnisse aus der Grundlagenforschung oder Berichte einzelner Patienten vor, wie beispielsweise hinsichtlich der krebshemmenden Eigenschaften des CBD.

Die Ergebnisse waren daher noch nicht ausreichend für die Zulassung als Heilmittel. Es gibt Hinweise auf einen antipsychotischen Effekt (wirkt stimmungsaufhellend) von CBD, von dem in einigen Untersuchungen Menschen mit Schizophrenie profitierten. Wissenschaftlich und medizinisch konnte auch dokumentiert werden, dass CBD:
- Schmerzen linderte,
- entzündungshemmend,
- angstlösend und
- muskelentkrampfend wirkte
- sowie den Brechreiz verringerte.

Morbus Crohn

Hinweise auf eine positive Wirkung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa hat Wissenschaftler an der Universität Tel Avis 2013 dazu veranlasst eine Studie mit Patienten mit Morbus Crohn durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden ein Jahr später von Forschern an der Universität Graz bestätigt: CBD kann die Symptome von Patienten mit Morbus Crohn deutlich verbessern.

Krebs

Ebenso haben Untersuchungen zur Wirkung von CBD auf Krebs und Gehirntumore positive Ergebnisse gezeigt. Aus Studien der Jahre 2001 und 2011 aus Spanien ging hervor, dass CBD dazu beiträgt, die Lebensfähigkeit der Tumorzellen deutlich zu senken. Auch bei weiteren Krebsarten konnten die Forscher positive Ergebnisse feststellen. Beim Lungenkrebs etwa, der als sehr aggressiv und zudem resistent gegen Chemotherapie ist, hatte CBD eine hervorragende Wirkung.

Studien gibt es außerdem zur Wirkung von CBD bei den folgenden Krebsarten:

  • Brustkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Blutkrebs
  • Leberkrebs
  • Mundkrebs
  • Prostatakrebs
  • Schmerzbehandlung

Einige Studien (z.B. eine Studie aus Israel 2016) zur Wirkung für Schmerzbehandlung, betrachten Cannabis als Ganzes. Im medizinischen Cannabis sind neben CBD auch andere Cannabinoide enthalten (z.B. THC). Allerdings zeigten Tierversuche aus 2007, dass die tägliche Gabe von CBD zu einer Reduzierung der übermäßigen Schmerzempfindlichkeit und auch der Reaktion auf schmerzhafte Reize führen kann. Somit kann CBD-Öl das Potenzial zugesprochen werden, bei chronischen Schmerzen für Linderung zu sorgen.

Wissenschaftliche Untersuchungen bei Epilepsien

Ja hier gibt es eindeutigere Forschungsergebnisse! 2017 wurde eine Placebo kontrollierte randomisierte Doppelblindstudie bei 120 Kindern und jungen Erwachsenen mit Dravet-Syndrom publiziert, die eine signifikante Abnahme der krampfartigen Anfälle nachweisen konnte. Das Dravet-Syndrom ist eine sehr seltene und schwere Epilepsieform, die in der Mehrzahl der Fälle ursächlich auf einer Mutation (Veränderung) oder einer Deletion (Verlust) des Gens SCN1A auf dem Chromosom 2 beruht.

Nachdem die Ergebnisse zur Behandlung des Dravet-Syndroms bekannt waren, wurden im März 2018 die Ergebnisse einer randomisierten, placebokontrollierten Studie an 171 Patienten mit Lennox-Gastaut-Syndrom (LGS) publiziert.
Das Lennox-Gastaut-Syndrom gilt als eine der schwersten behandelbaren Epilepsien im Kindesalter, die mit sehr häufigen Anfällen und verschiedenen Anfallsformen einhergeht.
Die Untersuchung ergab eine statistisch signifikante Verringerung der Anzahl monatlicher Krampfanfälle unter Cannabidiol. Auf der Grundlage dieser Daten hat die Herstellerfirma in den USA die Zulassung erhalten; die europäische Marktzulassung ist beantragt.